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Spartakusaufstand (1919)

Obwohl der Spartakusbund diesen Aufstand weder plante noch auslöste, bürgerte sich der Begriff des Spartakusaufstandes in den deutschen Sprachgebrauch.

  • Bewaffnete Kämpfe in Berlin vom 5. bis 12. Januar 1919.
  • Entlassung von Emil Eichhorn, provokation der Linken.
  • “Frieden und Einigkeit”
  • Linksradikale wollten eine Räterepublik, wobei eine parlamentarische Republik ausgerufen wurde.
  • Viele Arbeiter fanden, dass die Novemberrevolution nicht weit genug ging.
  • Auslöser: Entlassung des Berliner Polizeipräsidenten Emil Eichhorn (USPD) durch die SPD-Regierung.
  • Generalstreik am 7. Januar mit etwa 500 000 Beteiligten.
  • Überfall des spartakistischen Hauptquartiers am 10. Januar.
    • Angreifer waren mit Kriegsausrüstung bewaffnet. Benutzt wurden Flammenwerfer, Maschinengewehre, Mörser und Artillerie.
    • Über hundert Aufständische und mehrere Zivilisten wurden erschossen, darunter sieben Parlamentäre.
    • Zahl der Todesopfer: 156.
  • Am 13. Januar: “Ruhe und Ordnung”

Die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

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Der Januaraufstand endet mit den Morden an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919.

Durch die blutige Niederschlagung konnte die Parlamentarisierung fortgesetzt werden. Am 19. Januar 1919 fanden die Wahlen zur Nationalversammlung statt. Am 11. August wurde die Weimarer Verfassung fertiggestellt.

Die USPD gab ihre vorher existierende Regierungsmacht auf. Zudem sanken die USPD-Wählerzahlen auf 7,6 % ab. Schließlich führte dieses Ereignis zur vollständigen Spaltung der Partei im Oktober von 1920. Ein kleiner Teil der USPD schloss sich der SPD wieder an, während der größere Teil zu der KPD wechselt.

Die blutige Niederschlagung des Aufstands von Links führte zu einer Spaltung zwischen Links und Rechts, weswegen in den späten Krisenjahren auch keine gemeinsame Opposition gegen die Nationalsozialisten gebildet werden konnte.